Das Phänomen der Spielsucht
“Ludopatia” ist ein italienisches Wort, das sich aus dem lateinischen Wort “ludus” (Spiel) und dem griechischen Wort “patìa” (Krankheit) zusammensetzt und wörtlich “Spielkrankheit” heißt. Die Fachleute benutzen dieses Wort, um den zwanghaften Impuls zum Spiel zu beschreiben, der dann schließlich zur Spielsucht führt. Dabei ist vor allem von Sportwetten, Pferderennen, Rubbellose, Lotterielose, Video Poker, Online-Casino, Online-Turniere und Slotmaschinen die Rede.
Die Spielsucht breitet sich auf internationaler Ebene immer mehr aus. Eine Nachforschung, die von der Harvard Medical School hauptsächlich auf Online-Spieler und auf die wissenschaftliche Literatur des Online-Spiels durchgeführt wurde, hat zum Ausdruck gebracht, dass das Online-Spiel nicht für die Verbreitung der Spielsucht schuldig ist, wie zuerst angenommen wurde. Die Tatsache, dass die Spieler Zugang zu einer reichen Auswahl an Spielen haben und ganz bequem und in Ruhe von zu Hause aus spielen können, hemmt die Spieler und verhindert, dass sie sich ins Spiel verbeißen, wie es nämlich in traditionellen Casino passiert, wo Licht, Musik und Stimmung zur Verbissenheit führen. Außerdem ist im Internet jeder Spieler oder Computer, der sich in die Webseite des Online-Casinos einloggt, gekennzeichnet und auffindbar. Auf diese Weise kann man ein anomales Verhalten und zwanghaftes Spiel leicht ausfindig machen. Außerdem müssen die Vorschriften und Plattformen Grenzen setzen und können somit auch alle gefährliche Situationen blockieren und schließlich diese von der zuständigen Behörde kontrollieren lassen
