Erster neuer Werbedeal für Fußballunternehmen in Schleswig-Holstein
Wir hatten es uns bereits gedacht, als das neue Glücksspielgesetz im Schleswig-Holsteiner Landtag verabschiedet wurde: Davon könnte vor allem der Sport in dem Bundesland profitieren, da den Profivereinen nun die Möglichkeit gegeben wird, mit privaten Anbietern von Sportwetten Werbeverträge abzuschließen.
Und genauso kam es auch. Zwar ist der Sportverein nicht ganz oben mit dabei und auch das Partnerunternehmen kommt nicht aus dem Sportwettenbereich, aber der neue Deal ist ein positives Signal. Was genau wurde beschlossen? Der Fußballverein VfB Lübeck, derzeit in der 4. Liga, hat mit Pokerstars.de einen Sponsoringvertrag abgeschlossen, der beinhaltet, dass der Name des Stadions vom VfB Lübeck von ehemals „Lohmühle“ auf „Pokerstars.de-Stadion an der Lohmühle“ geändert wird. Dies soll zunächst für zwei Saisons so sein, wobei Pokerstars.de eine Option erhält, den Deal bis zum Ende der Saison 2015/2016 auszudehnen. Pokerstars.de berappt dafür einen Betrag von ca. 120.000 Euro.
Interessant ist dieser Deal deshalb, weil genau solche Sponsorings ein Argument für das neue Glücksspielgesetz gewesen ist. Denn die mehr als 100.000 Euro, die der VfB Lübeck erhält, sind wichtig für den Verein, der schon am Rande der Insolvenz stand. In der 4. Liga ist es auch nicht einfach, einen Sponsorvertrag in solch einem Ausmaß zu erhalten. Man erhofft sich nun auch noch weitere lukrative Verträge zwischen Sport und Online Casinos/Sportwettenanbietern, die den Sportvereinen der Region helfen, z. B. bei den Handball-Profiteams vom THW Kiel oder der SG Flensburg-Handewitt.
